Nicht selten besteht die Notwendigkeit, seinen Hund mit in den Urlaub zu nehmen. Gründe können sein, dass man keinen Platz für ihn findet, nicht das Geld für eine Tierpension bezahlen möchte oder der Hund nicht alleine bei anderen Menschen bleiben kann. Oder aber man möchte den Hund als Familienmitglied nicht aus der Aktion ausschließen und schätzt es, ihn mit in die Ferien zu nehmen.
Besonders am Meer kann man viel mit dem Hund unternehmen. Es bietet sich die Möglichkeit zu langen Spaziergängen an der Küste oder zum Spielen am und im Meer. Besonders Kinder freuen sich oft, wenn sie ihr Haustier dabei haben und sich mit ihm vergnügen können. Ein nicht unentscheidender Faktor ist dabei der Charakter des Hundes, mit einem umgänglichen und unkomplizierten Hund wird man weniger Probleme haben als mit einem, der vor ungewohnten Situationen Angst hat und anderen Menschen oder Tieren misstrauisch oder aggressiv begegnet. Man muss einschätzen, welchen Belastungen man den Hund aussetzen kann und welche Art der Unterkunft geeignet für ihn ist.
Die Ostsee bietet sich als Urlaubsziel für einen Strandurlaub mit dem Hund an, da sie von Deutschland aus in Autodistanz liegt. Ein Flug ist mit erheblich größeren Komplikationen verbunden als eine Autofahrt. Auch eine mehrtägige Autoreise mit dem Hund kann problematisch werden, da man nicht nur am Ziel, sondern auch unterwegs hundegeeignete Übernachtungsmöglichkeiten finden muss. Bei der Suche nach der Unterkunft sollte man sich früh genug informieren, ob Hunde erlaubt sind. An der Ostsee gibt es einige Campingplätze, die das Mitbringen von Hunden gestatten. Auf abgetrennten Gebieten kann man den Hund von der Leine abmachen, ansonsten herrscht auf dem Campingplatz im Allgemeinen Leinenpflicht. Auch in manchen Hotels ist die Übernachtung mit Hund möglich, eine Liste hundefreundlicher Hotels lässt sich im Internet finden. Man kann sich natürlich auch im Reisebüro über mögliche Destinationen für einen Ostseeurlaub mit Hund informieren.
Am Strand selbst sind Hunde teilweise verboten, abhängig von lokalen Bestimmungen. Dafür wurden an der Ostsee Hundestrände eingerichtet, an denen man die Hunde oft auch ohne Leine laufen lassen kann. So bekommt der Hund die Möglichkeit, mit Artgenossen zu spielen und herumzutoben. Die Sauberkeit des Hundestrandes kann stark variieren, aber normalerweise werden Tüten zur Beseitigung des Kots bereitgestellt und auch genutzt. An der Strandpromenade hingegen sind Hunde mit Leine erlaubt und in der Umgebung kann man auch Spaziergänge ohne Leine unternehmen.






